Donnerstag, 14. April 2016

Rosmarin (Rosmarinus officinalis)

Der Rosmarin

Volksnamen: Rosmarinkraut, Kranzkraut, Lieblingskraut, Meertran, Antonkraut, Anthos


Ich habe versprochen, über den Rosmarin zu schreiben,
da er viel mehr kann als nur Kopfschuppen vertreiben.


Sammeln in freier Natur können wir ihn in Deutschland eher nicht, nur in den 
Mittelmeerländern, wir halten ihn als Gartenpflanze, die nur an geschützten 
Standorten oder im Gewächshaus überwintert.

Der Rosmarin gehört zu den beliebtesten Mittelmeerpflanzen in unserer 
Küche. Wir bekommen die vorgezogenen Pflänzchen schon im Frühjahr 
an allen Märkten angeboten. Alle Teile der Pflanze sind aromatisch und 
finden ihren Weg in die Suppen, Fleisch-, Fisch- und Gemüsegerichte,
in die Marinaden, Soßen und Salaten.


In den Mittelmeerländern galt Rosmarin als heilig.
In Griechenland war er die Pflanze der Aphrodite.
Im Hochzeitskult (Ungarn) wird der Rosmarinzweig 
in die Brusttasche der Sackos der Männer gesteckt.

Die Braut steckt dem Bräutigam heimlich ein Stück Rosmarin 
an die Kleidung, damit er die Treue bewahrt. Wenn das 
Rosmarinsträußchen des Bräutigams während der Trauungszeremonie 
herunterfällt, wird die Ehe nicht glücklich verlaufen.

Rosmarin zählt zu jenen Heilpflanzen, die den Kreislauf dort ankurbeln,
wo er es nötig hat und die sich sanft zurückhalten,wenn es keinen Mangel 
auszugleichen gilt.

Tee trinken wir daraus, wenn irgendeine Schwäche zu beheben ist,
wenn man erschöpft ist, ohne organische Ursachen feststellen zu 
können, wenn das Gedächtnis einen im Stich lässt, die Nerven 
nicht mitspielen (Magen, Muskeln, verkrampfen).
Rosmarin macht widerstandsfähig gegen Belastungen von außen.

Der Tee kann hilfreich bei niedrigem Blutdruck sein, bei nervösen 
Herzstörungen zur Verbesserung der Herzleistung, bei zu schwacher
oder unregelmäßiger Menstruation.

Rosmarin als Massageöl,hilft bei Muskel- und Gliederschmerzen,
bei Kopfweh Stirn- und Schläfen damit einreiben,
als Haarwuchsmittel, potenzstärkend ist er auch (der Rosmarinwein).

Ein in 5 Stunden lang ausgezogenen Tee aus 2 bis 3 Handvoll 
Rosmarinblättern (mit einem Liter Wasser) kann man als 
Hand- oder Fußbad bei Rheuma verwenden.

Die Haut wird sanft geglättet vom Rosmarin-Gesichtswasser.

Die übrig gebliebenen Rosmarinstängel können lästige Insekten 
fernhalten, wenn man sie ins Grillfeuer streut.

Rosmarin ist ein natürliches Desinfektionsmittel.
(Eine Handvoll der Blätter gibt man in ca. 1/2 Liter Wasser 
und lässt ihn 10 Minuten köcheln.)

Bei kalten Füßen, Krampfadern, alternder Haut ist er 
mit Weizenkeimöl 1:10 gemischt eine tolle Pflege.
                                                                           Quelle:Siegrid Hirsch,Felix Grünberger:
                                                                                          Die Kräuter in meinem Garten 



Eine tolle Zeit!
                      Kristy 




1 Kommentar:

  1. Vielen Dank für die netten Worte , ihr könnt auch hier kommentieren.
    Danke!
    Kristy

    AntwortenLöschen