Montag, 4. April 2016

Kraftorte

Was ist ein Kraftplatz?


Kraftorte, man nennt sie auch "Heilige Orte", "Orte des Lichts", 
"magische Orte" oder "Orte der Seele", sind Plätze mit einer 
ganz besonderen Ausstrahlung von denen eine nur schwer zu definierende
Energie auszugehen scheint, die Menschen seit Jahrhunderten anzieht.
Sie scheinen all das zu vermitteln, was wir gerade heute so dringend brauchen:
 innere Stille,
 Entspannung,
 tiefstes Verständnis,
 Klarheit und 
 die Weite des Herzens.

Manchmal schenken sie uns auch die Möglichkeit, abzugeben und zu vertrauen.
Ein Besuch stärkt die Verbindung zu Mutter Erde und dem Göttlichen 
und kann Selbst-Heilung im Körper auslösen.
Schon Druiden, Priester, Schamanen, Magier, Hexen, Heiler und andere 
"Eingeweihte" aller Kulturen nutzten die energetischen Kräfte für ihre 
Rituale. Die alten Völker bauten ihre Siedlungen und Grabstätten ausschließlich 
auf ausgewählten Plätzen unter Berücksichtigung und in Zusammenarbeit 
mit dem "Genius loci" = "Geist des jeweiligen Ortes".
Sie hatten großes geomantisches (Geomanthie lat.: Deutung aus der Erde) Wissen
und sie konnten gezielt mit einigen geomantischen Kniffen und Hilfsmitteln einigen 
Orten zu noch mehr Energie verhelfen.
Es geht um ein Leben im harmonischen Einklang mit den natürlichen Energieflüssen 
der Umgebung. Kathedralen, Dome, Kirchen und Herrschersitze wurden meist 
auf diesen ehemaligen heiligen Kultstätten (oder Opferstätten) errichtet.
So "überbauten" sie nicht nur vorherrschende Religionen und Meinungen,
sondern erlangten ganz strategisch Macht, Einfluss und eine enorme Stärke.
Die viel besuchten Wallfahrtsorte und auch mehr oder weniger große 
Steinkreise geben Hinweise auf diese besonderen Plätze, genauso wie alte 
Überlieferungen und Sagen.
Auch uralte Bäume, "Heil"-Quellen, Seen oder Höhlen haben ganz spezielle 
Qualitäten und können zu Kraftplätzen zählen.

Wie spüren wir einen Kraftplatz?

Mit unserem Herzen!
Das Herz ist unser Messinstrument für Schwingungsfrequenzen.
Wir können die Schwingungen (Kräfte) der Kraftorte wahrnehmen,
indem wir ganz still und aufmerksam werden:
weitet sich das Herz, so ist die Energie hoch,
verengt es  sich, handelt es sich um eine niedrige Schwingung.
Mit etwas Übung kann jeder die ganz feinen Unterschiede er-spüren.

Wie soll der Besuch eines Kraftplatzes aussehen?

1., Begrüßung: sich vorstellen, sich auf den Platz einstimmen,
     fragen und bitten.
2., mit offenem Herzen verweilen 
3., respektvolles Anwesend-sein, hören, fühlen, aufnehmen, loslassen 
4., in sich hineinspüren - wie lange soll, kann, darf ich mich hier 
     aufhalten (wie viel tut mir und dem Platz gut)?
5., dem Platz danken, sich verabschieden und ihn sauber! verlassen.
                                                                     Quelle: kraftplatz.app

Natürlich kann ich auch einfach nur still dastehen (oder) sitzen,
in Ruhe, und die Kraft auf mich wirken lassen. Das reicht auch schon 
für den Anfang.

Das meine ich ernst, ich tue es selbst auch so - deswegen erzähle ich 
so oft über den Gang alleine in den Wald...

Es gibt überall Kraftorte,du brauchst sie gar nicht zu suchen,
es reicht in den Wald hineinzugehen, dein Kraftort zieht dich schon 
magisch an, du brauchst "nur" im Hier und Jetzt zu sein,und zwar mit
allen Sinnen. Gedanken über Vergangenheit und Zukunft kannst du 
zulassen und weiterziehen lassen.
Auch das ist nicht schwierig, braucht nur Übung,
wie das Einmaleins zu lernen.

Gehe ich jeden Tag zu meinem Baum und rede mit ihm,
kennt er mich nach einer Zeit. Der Baum lebt etwas langsamer
als wir Menschen und braucht ca. 10 Tage, bis das von dir gesagte
von ihm aufgenommen - "gehört" - wird.
Probiere aus, wenn du magst!

Schönes Wochenende!




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