Mittwoch, 27. April 2016

Die größte Kraft im Universum

Vor einiger Zeit habe ich einen Brief von Albert Einstein (1879-1955)
an seine Tochter Lieserl gelesen (Ich gehe davon aus,
dass dieser wie auch die anderen Briefe an seine
Frau, Mileva Marić adressiert war; er hat seine Tochter 
persönlich nie gesehen):


"Als ich die Relativitätstheorie vorschlug, verstanden mich nur sehr 
wenige und was ich Dir jetzt zeigen werde, um es der Menschheit 
zu übertragen, wird auch auf Missverständnisse und Vorurteile in 
der Welt stossen.

Ich bitte Dich dennoch, dass Du es die ganze Zeit, die notwendig 
ist, beschützt. Jahre, Jahrzehnte, bis die Gesellschaft fortgeschritten 
genug ist,um das, was ich Dir als nächstes erklären werde, zu
akzeptieren.

Es gibt eine extrem starke Kraft, für die die Wissenschaftler bisher 
noch keine formelle Erklärung gefunden hat. Es ist eine Kraft, die
alle anderen beinhaltet und regelt und die sogar hinter jedem Phänomen 
ist, das im Universum tätig ist und noch nicht von uns identifiziert 
wurde. Diese universelle Kraft ist die LIEBE.


Wenn die Wissenschaftler nach einer einheitlichen Theorie des Universums 
suchten, vergaßen sie die unsichtbare und mächtigste aller Kräfte.

Liebe ist Licht, da sie denjenigen, der sie gibt und empfängt, beleuchtet.
Liebe ist die Schwerkraft, weil sie einige Leute dazu bringt, sich zu anderen 
hingezogen zu fühlen. Liebe ist die Macht, weil sie das Beste, was wir haben,
vermehrt und nicht zulässt, dass die Menschheit durch ihren blinden
Egoismus ausgelöscht wird. Liebe zeigt und offenbart. Durch die Liebe
lebt und stirbt man. Liebe ist Gott und Gott ist die Liebe.

Diese Kraft erklärt alles und gibt dem Leben einen Sinn in Großbuchstaben .
Dies ist die Variable, die wir zu lange ignoriert haben, vielleicht, weil wir
vor der Liebe Angst haben, weil es die einzige Macht im Universum ist,
die der Mensch nicht gelernt hat, nach seinem Willen zu steuern.


Um die Liebe sichtbar zu machen, habe ich einen einfachen Austausch
in meiner berühmtesten Gleichung gemacht. Wenn wir anstelle von
E=mc2 zu akzeptieren, die Energie akzeptieren, um die Welt durch Liebe
zu heilen, kann man durch die Liebe multipliziert mal der Lichtgeschwindigkeit 
hoch Quadrat zu dem Schluß kommen, dass die Liebe die mächtigste
Kraft ist, die es gibt, weil sie keine Grenzen hat.

Nach dem Scheitern der Menschheit in der Nutzung und Kontrolle der
anderen Kräfte des Universums, die sich gegen uns gewendet haben,
ist es unerlässlich, dass wir uns von einer anderen Art von Energie ernähren.
Wenn wir wollen, dass unsere Art überleben soll, wenn wir einen Sinn im 
Leben finden wollen, wenn wir die Welt und alle fühlenden Wesen, die sie 
bewohnen, retten wollen, ist die Liebe die einzige und die letzte Antwort.


Vielleicht sind wir noch nicht bereit, eine Bombe der Liebe zu machen, ein
Artefakt, das mächtig genug ist, den gesamten Hass, Selbstsucht,und Gier,
die den Planeten plagen, zu zerstören. Allerdings trägt jeder einzelne in sich 
einen kleinen, aber leistungsstarken Generator der Liebe, deren Energie 
darauf wartet, befreit zu werden.

Wenn wir lernen, liebe Lieserl, diese universelle Energie zu geben und zu empfangen,
werden wir herausfinden, dass die Liebe alles überwindet, über alles transzendiert 
(überschreitet - Anm.d. Autorin) und alles kann, denn die Liebe ist die Quintessenz 
(Wesentliches, wichtigstes - Anm.d. Autorin) des Lebens.

Ich bedauere zutiefst, nicht in der Lage gewesen zu sein, um das auszudrücken,
was mein Herz enthält, das leise mein ganzes Leben für dich geschlagen hat.
Vielleicht ist es zu spät, um mich zu entschuldigen, aber da die Zeit relativ ist,
muss ich Dir sagen, dass ich Dich liebe und ich dank Dir, bis zur letzten Antwort 
gekommen bin.

                       Dein Vater, Albert Einstein "


Dem habe ich nichts hinzuzufügen.

Über den Verbleib der ersten und einzigen Tochter Einsteins kannst du in dem
Buch von
Michele Zackheim : Einsteins Tochter, im List Verlag erschienen,
ISBN: 3-471-79215-5 ,
nachlesen.


"Alles ist vorherbestimmt, Anfang wie Ende, durch Kräfte, über die wir
 keine Gewalt haben. Es ist vorherbestimmt für Insekt nicht anders wie für 
 Stern. Die menschlichen Wesen, Pflanzen oder der Staub, wir alle
 tanzen nach einer geheimnisvollen Melodie, die ein unsichtbarer Spieler 
 in den Fernen des Weltalls anstimmt."



Alles Liebe!


Montag, 25. April 2016

Birke und Giersch im Frühjahr


Hallo zu meiner kleinen Kräuterkunde 


Birke (Betula pendula)

Tee aus den Blättern ist ein harntreibendes Mittel,
hilft bei Blasenkatarrh, Gicht, Nierensteinen,
Nierengries, stärkt die großen Drüsen,
fördert den Stoffwechsel,
vitalisiert den ganzen Körper.
Er regt die Nieren sanft an, durchspült die 
ableitenden Harnwege ohne Nebenwirkungen
(Blutwäsche).

Trotz aller guten Wirkungen würde ich auf das 
Birkensaft-zapfen verzichten, der Baum leidet nämlich bei dem Eingriff!
Eigenschaften der Birke: 
    wassertreibend,
    steinlösend,
    rheumawirksam.


Für eine "Blutwäsche" im Frühling kann ich aber auch 
den Giersch oder Brennessel nehmen.
Da ich grundsätzlich faul bin, nehme ich Giersch
(wächst direkt hinter der Küche 😉).

Giersch (Aegopodium podagraria)

wächst oft im feuchten Gebüsch, an Bächen und    
Flüssen. 
Im Garten als gefürchtetes Unkraut anzutreffen.
Sammeln kann man den Giersch fast das ganze Jahr 
über, er ist eines der ältesten Wildgemüse.
Eigenschaften:
    blutreinigend,
    entgiftend,
    harnsäuretreibend.

Als Petersilienersatz super im wilden Salat, als Spinat 
geht's auch, als Gewürz in der Suppe, in Gemüsegerichten,
Aufläufen zu verwenden. Bei mir hat noch niemand bemerkt,
dass die "Petersilie" gar keins war, da er nicht ganz so 
aromatisch daher kommt (und das ist gut so ☺️).
Die Samen kann man auch zum würzen nehmen.

Er ist ein Doldenblütler, um Verwechslungen zu vermeiden,
muss erst diese Pflanze sicher bestimmt werden können
(eventuell mit Schierling möglich - giftig).

Früher wurde Giersch als Heilmittel gegen Gicht (Podagra)
genommen.
Tee aus frischen Blättern nimmt man für eine Frühjahrskur,
aus den getrockneten bei Gichtknötchen und schlecht heilende
Wunden, bei Rheuma- und Ischiasbeschwerden.


Auf diesem Blog strebe ich keine vollständige Beschreibungen 
an, deswegen kann passieren, dass die beschriebenen
Kräuter zu dir passen, aber nicht alle Symptome,
die ich hier erkläre. Andererseits müssen selbst in der Homöopathie 
nicht alle Symptome vorhanden sein.

Ich schaue mir den Waldboden oder Wiese an,
nach kurzer Zeit merke ich, wo meine Augen "hängen bleiben ". 
Von da an lasse ich mich von diesem Gefühl 
leiten. 
Ich nehme nur die Kräuter, die von mir mitgenommen 
werden wollen...
                          Jetzt spinnt sie aber völlig?
                                       Oh, nein.
Es gibt aber noch sehr viele Menschen, die noch nicht viel 
über Quantenphysik gehört haben.
Recherchiere einfach, die Erklärungen hierzu zu liefern ist
wirklich nicht mein Gebiet.
So nehme ich auf jeden Fall nur mit, was mir auch gut tut
und auch nur in der benötigten Menge (wir reden hier immer noch 
über die Wildkräuter 😉).

Viel Spaß wünsche ich dir bei deinen Entdeckungen, ob im
eigenen Garten oder auf Wald- und Wiesenspaziergängen,
ob alleine oder mit Mehreren,
mit Bestimmungsbuch oder bei der geführten Wildkräuterkurs!


Einen wunderschönen Tag! 
                                             Kristy 

Ach ja, Wildkräuter-Entdeckungskurse sind bei mir buchbar:
Ab 5 Personen, bis 1 Stunde Fahrzeit von mir entfernt komme ich zu euch;
Info:
Mail:  info@naturheilpraxis-stix.de


Donnerstag, 21. April 2016

Pulsatilla vulgaris - Die Küchenschelle

Die Küchenschelle,
       Kuhschelle (Kühchen-Schelle),
       Windröschen                 ist                    GIFTIG!


Sie gehört zu den  Hahnenfußgewächsen (Ranunculaceae).
Die frische Pflanze ist für Mensch und Tier giftig, das 
Anemonol wird durch trocknen und kochen in das
ungiftige Anemonin umgewandelt.
Als Heilpflanze wird sie wegen ihrer Giftigkeit heute 
nicht mehr verwendet, in der Homöopathie hat sie aber 
einen festen Platz und deckt ein breites Spektrum an 
Beschwerden ab der Potenz D4 ab:
z. B. Erkältungen,
        Magenschmerzen/Verdauungsbeschwerden,
        Gallenschwäche, Leberschwäche,
        Rheuma, Gicht,
        Ekzeme,
        Kopfschmerzen, Migräne,
        Regelbeschwerden, unregelmäßige Periode,
        Depressionen,
        Blasen-/ Nierenbeschwerden,...


Bei Ausgelaugt-/ Weinerlich-Sein, Gereiztheit, einen 
traurigen Eindruck machend, kann Pulsatilla helfen,
bei Entzündungen der weiblichen und männlichen 
Fortpflanzungsorgane wird die Kuhschelle ihre
Wirkung zeigen.
Pulsatilla ist eine Pflanze der hellhäutigen,
blonden, zartbesaiteten (Mädchen) Menschen,
Ausnahmen bestätigen die Regel.

    Verblüht:




Disclaimer:
Der Besuch dieser Seite kann nicht den Besuch beim 
Arzt (oder Heilpraktiker) ersetzen. Ziehen Sie bei ernsthaften 
oder unklaren Beschwerden unbedingt einen Arzt oder 
Heilpraktiker zu Rate.



Terminvereinbarung unter:
info@naturheilpraxis-stix.de


Sonntag, 17. April 2016

Chiapudding, Schokopudding

Hallo,


Ein schöner Sonntag.
Morgens spät frühstücken, 
das Mittagessen gegen 
Chiapudding austauschen...
Chia-Samen mit Milch deiner Wahl,
Obst dazu, fertig ist das Leibgericht.


Eine andere Nachspeise ist Schokopudding,
wie wir es lieben:
Avocado mit Banane, eingeweichte Datteln,
Kakaopulver,
Kokosmus ergeben eine tolle rohköstliche 
Nach- oder Hauptspeise.


Aber gesund darf es auch sein, hier mit Taubnesseln und Hornveilchen:


Wer sagt denn, Nachspeise gibt es nur einmal am Tag?

Einen schönen Wochenbeginn!
                                                 Kristy 


Donnerstag, 14. April 2016

Rosmarin (Rosmarinus officinalis)

Der Rosmarin

Volksnamen: Rosmarinkraut, Kranzkraut, Lieblingskraut, Meertran, Antonkraut, Anthos


Ich habe versprochen, über den Rosmarin zu schreiben,
da er viel mehr kann als nur Kopfschuppen vertreiben.


Sammeln in freier Natur können wir ihn in Deutschland eher nicht, nur in den 
Mittelmeerländern, wir halten ihn als Gartenpflanze, die nur an geschützten 
Standorten oder im Gewächshaus überwintert.

Der Rosmarin gehört zu den beliebtesten Mittelmeerpflanzen in unserer 
Küche. Wir bekommen die vorgezogenen Pflänzchen schon im Frühjahr 
an allen Märkten angeboten. Alle Teile der Pflanze sind aromatisch und 
finden ihren Weg in die Suppen, Fleisch-, Fisch- und Gemüsegerichte,
in die Marinaden, Soßen und Salaten.


In den Mittelmeerländern galt Rosmarin als heilig.
In Griechenland war er die Pflanze der Aphrodite.
Im Hochzeitskult (Ungarn) wird der Rosmarinzweig 
in die Brusttasche der Sackos der Männer gesteckt.

Die Braut steckt dem Bräutigam heimlich ein Stück Rosmarin 
an die Kleidung, damit er die Treue bewahrt. Wenn das 
Rosmarinsträußchen des Bräutigams während der Trauungszeremonie 
herunterfällt, wird die Ehe nicht glücklich verlaufen.

Rosmarin zählt zu jenen Heilpflanzen, die den Kreislauf dort ankurbeln,
wo er es nötig hat und die sich sanft zurückhalten,wenn es keinen Mangel 
auszugleichen gilt.

Tee trinken wir daraus, wenn irgendeine Schwäche zu beheben ist,
wenn man erschöpft ist, ohne organische Ursachen feststellen zu 
können, wenn das Gedächtnis einen im Stich lässt, die Nerven 
nicht mitspielen (Magen, Muskeln, verkrampfen).
Rosmarin macht widerstandsfähig gegen Belastungen von außen.

Der Tee kann hilfreich bei niedrigem Blutdruck sein, bei nervösen 
Herzstörungen zur Verbesserung der Herzleistung, bei zu schwacher
oder unregelmäßiger Menstruation.

Rosmarin als Massageöl,hilft bei Muskel- und Gliederschmerzen,
bei Kopfweh Stirn- und Schläfen damit einreiben,
als Haarwuchsmittel, potenzstärkend ist er auch (der Rosmarinwein).

Ein in 5 Stunden lang ausgezogenen Tee aus 2 bis 3 Handvoll 
Rosmarinblättern (mit einem Liter Wasser) kann man als 
Hand- oder Fußbad bei Rheuma verwenden.

Die Haut wird sanft geglättet vom Rosmarin-Gesichtswasser.

Die übrig gebliebenen Rosmarinstängel können lästige Insekten 
fernhalten, wenn man sie ins Grillfeuer streut.

Rosmarin ist ein natürliches Desinfektionsmittel.
(Eine Handvoll der Blätter gibt man in ca. 1/2 Liter Wasser 
und lässt ihn 10 Minuten köcheln.)

Bei kalten Füßen, Krampfadern, alternder Haut ist er 
mit Weizenkeimöl 1:10 gemischt eine tolle Pflege.
                                                                           Quelle:Siegrid Hirsch,Felix Grünberger:
                                                                                          Die Kräuter in meinem Garten 



Eine tolle Zeit!
                      Kristy 




Dienstag, 12. April 2016

Meine Erfahrungen mit selbsgemachten Wasch-... Fortsetzung

Fortsetzung 


Dann haben wir natürlich die Zahnpflege bisher 
unerwähnt gelassen,
meine ist ein Kräutergemisch mit Natron,
Kinderzahnpasta besteht bei uns aus Kokosöl und Xylitol mit
reinem ätherischen Öl, jeder findet auch hier seinen 
Lieblingsgeschmack wieder (durch mischen der ätherischen Öle),
geht auch noch einfacher: Kokosöl pur. 
Außerdem kann ich gute kaltgepresste Öle zum "Ölziehen"
empfehlen. 

Gesichtspflege (Weniger ist mehr)

Hier will ich Chef der eigenen Haut sein und selbst 
entscheiden dürfen, was auf meine kommen darf. 
Bei mir logischerweise nur, was ich an Zutaten kenne 
(am liebsten max. 3-4 verschiedene) und Cremes nur 
selbstgemacht, und das schon seit vielen Jahren.
Zu diesem Thema halte ich auch Kurse, im Frühjahr um
Kräuter zu sammeln und sie zu verarbeiten, im Sommer 
geht es an die Verwendung und Weiterverarbeitung der 
Tinkturen und Öle.

Weiter geht's...

Deo aus Natron und Wasser, wenn ich Lust auf einen
bestimmten Duft habe, reine ätherische Öle dazugemischt,
fertig.
Oder aus Kokosöl und Natron, eventuell reine ätherische Öle 
dazu im Sommer, wem es gefällt.

Haarwasser: Essigwasser,so kühl,wie ich es ertragen kann. 
Bier geht auch,aber das Klebrige ist nicht mein Fall. 
Für Blonde geht es mit Kamillentee, das wissen aber 
bestimmt schon - fast - alle.



Bin jetzt erstmal fertig mit der Aufzählung,
bestimmt habe ich etwas vergessen. Macht nichts,
dann hast du einen Grund mehr, nochmal auf diesem 
Blog zu stöbern.


Bis Bald!

                 Kristy 


Sonntag, 10. April 2016

Meine Erfahrungen mit selbstgemachten Wasch-/Spülmitteln, Shampoo/Duschgel und andere Kosmetik

Hallo !

Heute schreibe ich dir über meine Erfahrungen mit 
Waschmittel/Spülmittel, Shampoo/Duschgel und 
allgemein Körperpflegeprodukte - alles selbstgemacht.

Es scheint dich/euch doch brennend zu interessieren,
wie man bestimmte Hausmittelchen selbst herstellen 
kann.
Es ist aber nicht jedermanns Sache, denn diese Mittel 
verhalten sich in der Anwendung etwas anders als 
ihre Chemielabor-Pendants. Wenn man sich allerdings 
dran gewöhnt hat, sind sie prima weil sie so natürlich
wie möglich hergestellt sind.
Außerdem mag ich am liebsten ganz einfache Rezepte.

Als Waschpulver habe ich ein Gemisch aus Waschsoda (75g),
Natron (75g), Kernseifeflocken (50g), Spülmaschinensalz (50g)
und reinen ätherischen Ölen 
gemischt - gut für helle Wäsche. Für weiße Wäsche kann man
noch Zitronensäure beimischen (50-75g).
Beim abgebildeten Waschpulver habe ich Meersalz genommen, bisher auch gut.

Flüssiges Waschmittel habe ich erst kürzlich wieder hergestellt,
aus geriebener Kernseife, aufgelöst in heißem Wasser und reinen 
ätherischen Ölen, bei dunkler Wäsche habe ich dies 
noch nicht ausprobiert.

Aus Efeublättern habe ich eine Lauge hergestellt,
kann man für's Spülen und Waschen nehmen, gutes
Waschergebnis (durch enthaltene Saponine in den Blättern)
mit den klein geschnittenen Blättern im Leinensäckchen.
Beim Spülen muss man sich wirklich erst dran gewöhnen,
dass das Spülmittel sehr dünnflüssig ist (wie Wasser, nur bunt), 
funktioniert aber auch gut.

Geschirrspülmittel für die Maschine habe ich als Pulver hergestellt,
aus Zitronensäure,Natron,Waschsoda und Meersalz.
In die Spül-und Waschmaschine gebe ich immer etwas 
Essigessenz, keine Ablagerungen oder sonstiges bisher entdeckt.
Wolle wasche ich immer noch mit Waschnüssen,wobei man bitte 
bedenken mag: um die Ressourcen zu schonen, kann ich den 
Beutel mit den Waschnüssen dreimal hintereinander verwenden.
Außerdem kann man auch mit Kastanien waschen, die haben 
nun mal gerade nicht ihre Saison.


Nachtrag:
Die Waschmaschine und Spülmaschine sind noch ganz,
benutze die selbst hergestellten Mittel seit 1-2 Jahren.
Mit Kastanien habe ich noch keine eigenen Erfahrungen,
da sie nicht immer verfügbar sind.



Meine Shampooherstellung habe ich im Blog schon 
beschrieben - Artikel vom 23. März (2016).
Duschzeug macht man insofern anders, da es noch 
Öl braucht für die Rückfettung, ebenso, wenn man 
Flüssigseife machen will (das bedeutet: bei mir sind Flüssigseife 
und Duschgel das gleiche, zusätzlich 1-2 Esslöffel BIO-Öl).
Für Seife und Duschgel nehme ich ein gutes Stück 
Olivenölseife (meine ist momentan mit 20% Lorbeeröl,
aber es scheint noch mehr die Haut auszutrocknen - 
ich meine die Alepposeife),
reibe davon ab, rühre im heißen Wasser auf, bis die Flocken 
sich auflösen, schütte das restliche Wasser nach und nach dazu;
die Konsistenz kennst du erst, wenn die Seife abgekühlt 
ist, sie kann viel dickflüssiger werden, dann kann man etwas warmes 
Wasser am nächsten Tag dazurühren, nach einer Abkühlphase 
die Konsistenz wieder prüfen, usw. . Reine ätherische Öle (Tinktur geht auch)
machen einen tollen Duft, fertig!
Jeder hat andere Vorlieben, deswegen musst du 
ausprobieren, wie dickflüssig du deine Seife/Shampoo/Duschgel                   
haben willst.                                                                                                      
Noch einfacher? 
Klar, geht das: ein kleines Stückchen Olivenölseife 
in den Händen aufschäumen, damit überall durch die Haare fahren ,
abspülen, mit so kühlem Wasser wie möglich, fertig!
Allerdings muss jeder für sich selbst prüfen, ich habe schließlich auch 
nicht alles in 3 Tagen umgestellt, das, was ich hier beschreibe,
war ein Prozess von etwa 4-5 Jahren und länger (neee, noch länger).


Fortsetzung folgt...





Montag, 4. April 2016

Kraftorte

Was ist ein Kraftplatz?


Kraftorte, man nennt sie auch "Heilige Orte", "Orte des Lichts", 
"magische Orte" oder "Orte der Seele", sind Plätze mit einer 
ganz besonderen Ausstrahlung von denen eine nur schwer zu definierende
Energie auszugehen scheint, die Menschen seit Jahrhunderten anzieht.
Sie scheinen all das zu vermitteln, was wir gerade heute so dringend brauchen:
 innere Stille,
 Entspannung,
 tiefstes Verständnis,
 Klarheit und 
 die Weite des Herzens.

Manchmal schenken sie uns auch die Möglichkeit, abzugeben und zu vertrauen.
Ein Besuch stärkt die Verbindung zu Mutter Erde und dem Göttlichen 
und kann Selbst-Heilung im Körper auslösen.
Schon Druiden, Priester, Schamanen, Magier, Hexen, Heiler und andere 
"Eingeweihte" aller Kulturen nutzten die energetischen Kräfte für ihre 
Rituale. Die alten Völker bauten ihre Siedlungen und Grabstätten ausschließlich 
auf ausgewählten Plätzen unter Berücksichtigung und in Zusammenarbeit 
mit dem "Genius loci" = "Geist des jeweiligen Ortes".
Sie hatten großes geomantisches (Geomanthie lat.: Deutung aus der Erde) Wissen
und sie konnten gezielt mit einigen geomantischen Kniffen und Hilfsmitteln einigen 
Orten zu noch mehr Energie verhelfen.
Es geht um ein Leben im harmonischen Einklang mit den natürlichen Energieflüssen 
der Umgebung. Kathedralen, Dome, Kirchen und Herrschersitze wurden meist 
auf diesen ehemaligen heiligen Kultstätten (oder Opferstätten) errichtet.
So "überbauten" sie nicht nur vorherrschende Religionen und Meinungen,
sondern erlangten ganz strategisch Macht, Einfluss und eine enorme Stärke.
Die viel besuchten Wallfahrtsorte und auch mehr oder weniger große 
Steinkreise geben Hinweise auf diese besonderen Plätze, genauso wie alte 
Überlieferungen und Sagen.
Auch uralte Bäume, "Heil"-Quellen, Seen oder Höhlen haben ganz spezielle 
Qualitäten und können zu Kraftplätzen zählen.

Wie spüren wir einen Kraftplatz?

Mit unserem Herzen!
Das Herz ist unser Messinstrument für Schwingungsfrequenzen.
Wir können die Schwingungen (Kräfte) der Kraftorte wahrnehmen,
indem wir ganz still und aufmerksam werden:
weitet sich das Herz, so ist die Energie hoch,
verengt es  sich, handelt es sich um eine niedrige Schwingung.
Mit etwas Übung kann jeder die ganz feinen Unterschiede er-spüren.

Wie soll der Besuch eines Kraftplatzes aussehen?

1., Begrüßung: sich vorstellen, sich auf den Platz einstimmen,
     fragen und bitten.
2., mit offenem Herzen verweilen 
3., respektvolles Anwesend-sein, hören, fühlen, aufnehmen, loslassen 
4., in sich hineinspüren - wie lange soll, kann, darf ich mich hier 
     aufhalten (wie viel tut mir und dem Platz gut)?
5., dem Platz danken, sich verabschieden und ihn sauber! verlassen.
                                                                     Quelle: kraftplatz.app

Natürlich kann ich auch einfach nur still dastehen (oder) sitzen,
in Ruhe, und die Kraft auf mich wirken lassen. Das reicht auch schon 
für den Anfang.

Das meine ich ernst, ich tue es selbst auch so - deswegen erzähle ich 
so oft über den Gang alleine in den Wald...

Es gibt überall Kraftorte,du brauchst sie gar nicht zu suchen,
es reicht in den Wald hineinzugehen, dein Kraftort zieht dich schon 
magisch an, du brauchst "nur" im Hier und Jetzt zu sein,und zwar mit
allen Sinnen. Gedanken über Vergangenheit und Zukunft kannst du 
zulassen und weiterziehen lassen.
Auch das ist nicht schwierig, braucht nur Übung,
wie das Einmaleins zu lernen.

Gehe ich jeden Tag zu meinem Baum und rede mit ihm,
kennt er mich nach einer Zeit. Der Baum lebt etwas langsamer
als wir Menschen und braucht ca. 10 Tage, bis das von dir gesagte
von ihm aufgenommen - "gehört" - wird.
Probiere aus, wenn du magst!

Schönes Wochenende!